Klima

Klimaprogramm zeigt Wirkung

In den Vereinigten Arabischen Emiraten, rund 17 Kilometer von der Hauptstadt Abu Dhabi entfernt, entsteht das Projekt „Masdar City“. Über die neue klimaneutrale Stadt diskutieren (v. li.) Geschäftsführer Middle East Stephan Rosenthal, Feroz Saleem (beide Bayer MaterialScience) und Zanib Aljunaibi (Masdar). Auf einer Fläche von sechs Quadratkilometern sollen hier 40.000 Menschen wohnen und arbeiten. Eine strategische Partnerschaft des Projektentwicklers mit Bayer MaterialScience wurde unterzeichnet. Bayer beabsichtigt, einen Prototypen seines „EcoCommercial Building“ auf die Klimaverhältnisse von Abu Dhabi anzupassen und diesen zusammen mit Masdar nach neuestem Stand der Technik zu realisieren.

Das Klimaprogramm ist einer von drei Schwerpunkten im Bayer-Nachhaltigkeitsprogramm. Es legt den Fokus auf Lösungen für den Klimaschutz. In unsere Überlegungen und Aktivitäten beziehen wir sowohl den Energieeinsatz und die eigenen Produktionsverfahren ein, als auch Lösungen, die unsere Kunden beim Klimaschutz unterstützen. Eine zentrale Rolle spielen dabei die sogenannten Leuchtturm-Projekte: Initiativen, die im Rahmen des gesamten Nachhaltigkeitsprogramms tatsächlich herausragende Bedeutung haben. Der Fortschritt bei der Erreichung der Bayer-Klimaziele wird gesondert im Kapitel Ökologie beschrieben link.

Ziele unseres Bayer-Nachhaltigkeitsprogramms

Leuchtturm-Projekt „EcoCommercial Building Program”:

  • Konzentration auf neue gewerbliche und öffentliche Bauvorhaben mit großem Einzelvolumen; Konzentration auf internationale Kern- und Wachstumsmärkte

Leuchtturm-Projekte „Energieeffizienz”:

  • Sauerstoffverzehrkathoden (SVK)-Technologie auf Kochsalzbasis: Einsatz der SVK-Technologie bei Bayer MaterialScience zur Chlorherstellung im industriellen Maßstab geplant; technologische Betriebsbereitschaft bis 2013; Reduktion des Bedarfs an elektrischer Energie gegenüber dem bestehenden Verfahren um 30 bis 50 Prozent und damit Senkung der indirekten CO2-Emissionen; erste Verkäufe der SVK-Technologie an Dritte bis 2015
  • Etablierung von STRUCTese® zur nachhaltigen und systematischen Einsparung von CO2-Emissionen bei energieintensiven Anlagen
Dr. Wolfgang Große Entrup, Leiter des Konzernbereichs Environment & Sustainability der Bayer AGBild vergrößern
Dr. Wolfgang Große Entrup, Leiter des Konzernbereichs Environment & Sustainability der Bayer AG
Das zentrale Abschlussdokument des internationalen Klimagipfels 2009 macht deutlich, dass Klimaschutz nur erfolgreich sein kann, wenn es gelingt, ihn mit wirtschaftlicher Entwicklung und nachhaltigem Wachstum zu verknüpfen. Bereits im Vorfeld der Konferenz hatten wir klargestellt, dass Bayer sein Engagement im Klimaschutz langfristig verfolgt und nicht vom Erfolg oder Misserfolg der Verhandlungen abhängig macht.“

Ausbau des „EcoCommercial Building Program“

Ein wesentlicher Bestandteil des Klimaprogramms ist das „EcoCommercial Building (ECB) Program“ Dahinter verbirgt sich das Konzept, die besten Materialien, Systeme und Technologien zusammenzubringen, um im Einklang mit den klimatischen Bedingungen am jeweiligen Standort klimagerecht und energie-optimiert zu bauen. Dazu wurde ein umfassendes Partnerschaftsnetzwerk aus Zulieferern, Baufirmen und Architekten aufgebaut. Bayer Technology Services bringt als einer der Partner seine Kompetenz zum Thema nachhaltiges Bauen in das ECB-Programm ein. Da es sich um ein weltweites Projekt handelt, wurden in den Regionen Europa, Mittlerer Osten und Afrika, Nordamerika, China, Japan und Thailand ecb Center of Excellence eingerichtet, die dort als Ansprechstelle fungieren.

Während sich etwa das ECB in Masdar als Partnerschaftsprojekt noch in der Planung befindet, werden andere Bayer-eigene Gebäude bereits genutzt: So wurde das erste ECB in Deutschland im November 2009 eröffnet: die betriebliche Kindertagesstätte von Bayer CropScience in Monheim. Sie erhielt vom Bundeswirtschaftsministerium den Preis „Energieoptimiertes Bauen 2009“. Und im indischen Greater Noida nahe Neu-Delhi entsteht derzeit ein emissionsneutrales Bürogebäude, das an die klimatischen Bedingungen der Subtropen angepasst ist.
Bereits im Mai 2009 wurde in Diegem, Belgien, ein weiteres Beispiel für energieeffizientes Bauen eröffnet: Das dortige Bayer-Bürogebäude verbraucht etwa 40 Prozent weniger Energie als vergleichbare Bürogebäude. Deshalb wurde es 2009 mit dem belgischen Preis für Architektur und Energie ausgezeichnet. Und auch das Null-Energie-Haus „ECB Conference Center“ am Standort Pittsburgh, USA, das im Mai 2010 eröffnet wurde, demonstriert die klimaschonenden Einsatzmöglichkeiten der Produkte von Bayer MaterialScience.
Neben den Neubau-Projekten soll auch der Bayer-eigene Immobilienbestand auf seine Energieeffizienz überprüft werden, um Potenziale zu identifi zieren und Gebäude zu verbessern.

Klimaschutz als Teil des Kerngeschäfts etablieren

„Das EcoCommercial-Building-Programm ist ein gutes Beispiel dafür, wie Bayer seine Klimaschutzstrategie in der Praxis umsetzt“, erklärt Dr. Wolfgang Große Entrup, Leiter des Konzernbereichs Environment & Sustainability bei Bayer. Im Fokus ständen dabei praktische Lösungen, die in die Struktur des Unternehmens passen. „Denn“, so Große Entrup, „erfolgreich ist unser Engagement nur dann, wenn der Klimaschutz konsequent in das Kerngeschäft und die Nachhaltigkeitsstrategie eingebunden wird.“
Diese Perspektive findet sich auch im „Copenhagen Accord“, der politischen Grundsatzerklärung des internationalen Klimagipfels 2009 in Kopenhagen. Zu den wichtigen Akzenten zählt dabei etwa die bekundete Absicht, die Steigerung der globalen Durchschnittstemperatur im Vergleich zum vorindustriellen Zeitalter auf unter zwei Grad Celsius zu begrenzen. Außerdem soll der Klimaschutz in den Kontext von nachhaltiger Entwicklung gestellt werden, um ökologische Aspekte nicht von Armutsbekämpfung, wirtschaftlicher Entwicklung und ökonomischem Wachstum zu entkoppeln. 

Erfolgreicher Einsatz des Bayer Climate Check

Im Rahmen unserer Klimaschutzaktivitäten hat Bayer Technology Services mit dem Bayer Climate Check ein neuartiges Steuerungsinstrument entwickelt, dessen Ziel eine energieeffiziente und klimafreundliche Produktion ist. Konkret werden bis Mitte des Jahres 2010 rund 140 Produktionsanlagen und Gebäude untersucht. Auf der Basis von 126 Anlagen erwartet Bayer ein realisierbares Reduktionspotenzial von rund zehn Prozent bis zum Jahr 2013 – sowohl im Hinblick auf Energie als auch auf Treibhausgase; eine Größenordnung, die in etwa für alle Regionen gilt, in denen Bayer tätig ist.
Analog zum Climate Check hat Bayer Technology Services auch eine Methode zum Check der Ressourceneffizienz entwickelt. Sie wird ab 2010 in Pilotprojekten eingesetzt.

Roll-Out des Energiemanagementsystems STRUCTese®

Die Energieeffizienz steht im Mittelpunkt der neuartigen Mess- und Managementmethodik STRUCTese® (Structured Efficiency System for Energy). Sie wurde von Bayer MaterialScience gemeinsam mit Bayer Technology Services und Bayer Business Services entwickelt. In den Produktionsbetrieben können damit Energieeinsparungen von bis zu zehn Prozent erreicht werden. STRUCTese® konnte bis Ende 2009 in bislang 16 Betrieben erfolgreich installiert werden. Hier wurden schon Energieeinsparungen von über zehn Millionen Euro nachhaltig realisiert und dokumentiert. Bis 2012 soll diese Methodik weltweit in 60 der energieintensivsten Produktionsbetriebe etabliert werden.

Klimafreundliche Prozesse weltweit einsetzen

Im Mittelpunkt der besonders energieeffizienten Herstellung von Chlor, über die bereits im Nachhaltigkeitsbericht 2008 berichtet wurde, steht die Sauerstoffverzehrkathodentechnologie. Sie ermöglicht das energieeffiziente Recycling von Salzsäure bei der Chlorproduktion. Bayer-Forscher haben diese Technologie zusammen mit Partnern nun auch für die Chlorherstellung aus Kochsalz (NaCl) weiterentwickelt. Über den Bau einer Chlorproduktion nach diesem Prinzip hat Bayer  MaterialScience (BMS) mit dem Anlagenbauunternehmen Uhde einen Vertrag abgeschlossen. Erstmals sollen die Sauerstoffverzehrkathoden (SVK) von BMS in den von UHDENORA entwickelten Elektrolysezellen eingesetzt werden, um im industriellen Maßstab Chlor herzustellen. Die Anlage soll eine Kapazität von 20.000 Jahrestonnen haben und im ersten Halbjahr 2011 in Betrieb genommen werden.
Ende Oktober 2009 wurde ein „Memorandum of Understanding“ mit der China Blue Star Group unterzeichnet, einem der weltweit vier größten Elektrolysezellen-Hersteller. Diese gemeinsame Absichtserklärung sieht u. a. vor, dass Bayer dem chinesischen Partner die Sauerstoffverzehrkathode zur Entwicklung innovativer Elektrolysezellen zur Chlorproduktion zur Verfügung stellt.
„China ist von jeher ein wichtiger Wachstumsmarkt für Bayer. Gerade deshalb ist es uns wichtig, auch dort die Verbreitung hoher Standards beim Klimaschutz zu unterstützen“, betont Hans-Joachim Wittig, Leiter der (NaCl)-SVK-Technologie bei BMS.
Einen wichtigen Meilenstein im Rahmen seines Klimaschutzprogramms realisierte Currenta am Standort Dormagen mit der Erneuerung der Abluftverbrennung. Dadurch kann eine Reduktion der CO2-Emissionen um jährlich 30.000 Tonnen erreicht werden.

Landwirtschaft und Gesundheit

Auch in der Landwirtschaft wird Klimaschutz zukünftig eine größere Rolle spielen, heißt es im „Copenhagen Accord“. Dementsprechend hat Bayer CropScience in Indonesien ein Leuchtturm-Projekt für nachhaltigen Reisanbau gestartet, wodurch u. a. der Methanausstoß um rund 30 Prozent reduziert werden soll.
Doch neben dem aktiven Einsatz für den Klimaschutz ist auch der Umgang mit den Folgen des Klimawandels ein zentrales Element der konzernweiten Nachhaltigkeitsstrategie. Vor diesem Hintergrund arbeitet Bayer unter anderem an der Ertragssteigerung und Stresstoleranz von Kulturpflanzen, wobei insbesondere moderne Züchtungsmethoden wie die Pflanzenbiotechnologie zum Einsatz kommen. Konkret arbeiten Forscher von Bayer CropScience in internationalen Kooperationen u. a. an der Entwicklung von dürretoleranten Baumwoll- und Weizensorten.
Ein weiteres bedeutsames Projekt gilt dem Kampf gegen Malaria, denn Experten des United Nations Environment Programme (UNEP) befürchten, dass im Zuge des Klimawandels die Zahl der Malaria-Infektionen allein in Afrika um 40 bis 60 Millionen zunehmen wird. Außerdem könnte sich die Tropenkrankheit in Regionen ausbreiten, die bislang von Malaria verschont wurden. Bayer CropScience arbeitet schon seit Jahren mit der Weltgesundheitsorganisation (WHO) im Bereich der Vektorenkontrolle zusammen. Nun haben die Bayer-Wissenschaftler ein Verfahren entwickelt, Wirkstoffe lang anhaltend in das Material der Moskito-Netze einzubringen link.

Weltweit sind 40 Prozent der CO2-Emissionen auf den Betrieb von Gebäuden zurückzuführen.

Prof. Dr. Volker Hartkopf,Professor der Architektur,Carnegie Mellon Universität, Pittsburgh,USA und Chair of Think Tank,Benchmarking of Best Practices,UNEP/SBCI (United Nations EnvironmentalProgramme/Sustainable Buildingand Climate Initiative)Bild vergrößern
Prof. Dr. Volker Hartkopf, Professor der Architektur, Carnegie Mellon Universität, Pittsburgh, USA und Chair of Think Tank, Benchmarking of Best Practices, UNEP/SBCI (United Nations Environmental Programme/Sustainable Building and Climate Initiative)

In Ballungszentren wie New York City entfallen darauf sogar 80 Prozent. Dabei wird in New York weniger als die Hälfte des US-Durchschnitts emittiert, wenn man die Treibhausgasemissionen pro Kopf betrachtet. Zweifellos nimmt die Urbanisierung weltweit rapide zu. Heute leben 50 Prozent der Bevölkerung in Städten. Bis zum Jahr 2050 wird eine Zunahme auf 70 Prozent erwartet.

Bei vielerlei Anlässen haben sich führende Politiker für eine Reduktion der Treibhausgasemissionen in Höhe von ca. 80 Prozent bis 2050 ausgesprochen. Obwohl in unregelmäßigen Abständen immer wieder einzelne Schritte in diese Richtung unternommen werden, fehlt jedoch weitgehend ein ganzheitlicher Ansatz mit nachvollziehbaren Maßnahmen zur Überprüfung des Zielerreichungsgrads.

 

In diesem Kontext ist das EcoCommercial Building Program von großer Bedeutung. Im Rahmen des Programms werden Methoden, Lösungsansätze, entsprechende Richtlinien und Handbücher entwickelt; hinzu kommen Beispiellösungen im Kontext unterschiedlicher klimatischer und sozioökonomischer Bedingungen. Dies wird zu messbaren und verifizierbaren Daten führen, die glaubhaft berichtet werden und dadurch zu einer erfolgreichen erreichung der Zielvorgaben sowohl im Bereich der Sanierung als auch beim Neubau beitragen können.

Im Fokus des Bayer-Klimaprogramms steht die Effizienz von Energieträgern und Ressourcen bei chemischen Prozessen, Baustoffen, beim Betrieb von Gebäuden sowie in der Landwirtschaft. Dieses Engagement wird zu wertvollen Beiträgen zur Eindämmung des Klimawandels führen.

Green IT, Logistik und Verkehr

Um Energiesparpotenziale in der Informations- und Kommunikationstechnologie dreht sich die Green-IT-Initiative von Bayer Business Services. So soll die Energieeffizienz der Bayer-Rechenzentren in Leverkusen (Deutschland), Pittsburgh (USA) und Singapur zwischen 2009 und 2012 um 20 Prozent gesteigert werden. Hinzu kommen Initiativen zur Energie- und Ressourceneinsparung an den PC-Arbeitsplätzen und Zentraldruckern.
Als ebenfalls unterstützende Maßnahme im Rahmen des Klimaprogramms setzt Bayer zur Verringerung des Reiseaufkommens erfolgreich auf „Telepresence“-Räume und moderne Videokonferenz-Systeme. Bisher sind dazu in São Paulo (Brasilien), Raleigh, Pittsburgh (beide USA), Leverkusen, Monheim (beide Deutschland), Lyon (Frankreich) und Singapur entsprechende „Telepresence“-Systeme eingerichtet worden.
Darüber hinaus sollen durch die weltweite Umgestaltung des Fuhrparks die entsprechenden CO2-Emissionen bis 2012 gegenüber 2007 um 20 Prozent zurückgehen. Durch den verstärkten Einsatz von Fahrzeugen mit verbrauchsoptimierten Motorentechnologien konnten bei Neuzulassungen gegenüber 2007 knapp 10 Prozent der durchschnittlichen CO2-Emissionen pro Kilometer eingespart werden. Von „Fleet Europe“, dem europäischen Fachmagazin für Betreiber internationaler Fahrzeugflotten, erhielt die Initiative die Auszeichnung „International Green Fleet Award 2009“.
Die Optimierung der Logistik fördert Bayer Technology Services unter dem Motto „Green Supply Chain & Logistics“. Damit gelang es Bayer HealthCare, weltweit die Zahl der Warenlager zu reduzieren und vermehrt Transportfracht von der Luft auf Schiene und Wasser zu verlagern. Hier lautete das Motto: „Alle Produkte unter einem Dach“.

Kooperationen und Partnerschaften

Wie sich Kooperationen in der Forschung und im täglichen Geschäft auch für erfolgreichen Klimaschutz nutzen lassen, zeigt das von Bayer Technology Services geführte Forschungskonsortium „F3 Factory“ – eine Abkürzung, die für Flexible, Fast and Future Factory steht. Bei dem von der Europäischen Union geförderten Projekt arbeiten erstmals 25 Wettbewerber und Forschungsinstitute gemeinsam an der Entwicklung effizienter und nachhaltiger Herstellverfahren. Diese sollen in einem Technologiezentrum, das bis Anfang 2011 im CHEMPARK Leverkusen fertiggestellt werden soll, durch die Öffentlichkeit begleitet werden.

Eine enge Partnerschaft verbindet auch Bayer MaterialScience (BMS) und das United Nations Environment Programme (UNEP), in dessen „Sustainable Building and Climate Initiative (SBCI)“ das Unternehmen intensiv mitwirkt. So unterstützt BMS auch die SBCI-Vorschläge für eine international kohärente und einheitliche Methode zur Messung des Klima-Fußabdrucks von Gebäuden.

Bayer Climate Award 2010

Für wegweisende interdisziplinäre Forschungsarbeiten zum Klimawandel vergibt die Bayer Science & Education Foundation alle zwei Jahre den „Bayer Climate Award“. Die Auszeichnung ist mit 50.000 Euro dotiert und ging 2010 an Professor Dr. Peter Lemke. Mit seinen Pionierleistungen auf dem Gebiet der Polareisforschung legte er wichtige klimawissenschaftliche Grundlagen – bereits lange bevor der Klimawandel in das Blickfeld einer breiteren Öffentlichkeit rückte.
Lemke arbeitet seit 2001 als Leiter des Fachbereichs Klimawissenschaften am Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung (AWI) in Bremerhaven sowie als Professor für Physik von Atmosphäre und Ozean an der Universität Bremen.

Bayer Climate Fellowship: Förderung des Engagements von Schülerinnen und Schülern

Schülerstipendium der Bayer Science & Education Foundation
Sieben Schüler aus Deutschland erhielten im Rahmen des Bayer-Klimaprogramms ein Schülerstipendium der Bayer Science & Education Foundation für ein zweiwöchiges Camp in Pittsburgh zum Thema Nachhaltigkeit und Klimaschutz. Das Camp wurde gemeinsam mit der Bayer USA Foundation und der Umweltorganisation RiverQuest organisiert. Zusammen mit fünf amerikanischen Schülern widmeten sich die Teilnehmer aus Deutschland dem Ökosystem Wasser, dem nachhaltigen Umgang mit Ressourcen und den Herausforderungen des Klimawandels. Eine der Stipendiatinnen wurde darüber hinaus von Bayer zum Kopenhagener Klimagipfel eingeladen.

Preise und Auszeichnungen

  • Aufnahme als weltweit bestes Unternehmen in den Carbon Disclosure Leadership Index für transparente Berichterstattung über Klimastrategie und Treibhausgas-Emissionen.
  • „China Environmental Excellence Prize“ in der Kategorie „Best Corporate Performance on Environmental Protection“ – die wichtigste Auszeichnung zum Umweltschutz, die in der Volksrepublik China vergeben wird.
  • European Risk Management Award, Auszeichnung für das Klimaprogramm in der Kategorie „Best Environmental Initiative“ vom Fachmagazin Strategic Risk.
  • „International Green Fleet Award 2009“ für das Emissionen sparende Fahrzeugflotten-Management des Unternehmens im Rahmen des Klimaprogramms – vergeben von Fleet Europe, dem europäischen Fachmagazin für Betreiber internationaler Fahrzeugflotten. 
http://www.nachhaltigkeit2009.bayer.de/de/klimaprogramm-zeigt-wirkung.aspx

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